Bauen in Drackenstein

Die Gemeinde bietet Bauplätze in bester Wohnlage an, z.B. im Baugebiet „An der Weide"

Bauplätze

Drackensteiner Hang

Der Drackensteiner Hang - einzigartiges Bauwerk mit Tradition

Von Gosbach aus muß die Autobahn etwa 250m Höhe überwinden, um auf die Albhoch Fläche zu kommen. Die beiden Fahrbahnen sind hier ganz getrennt und überwinden den Steilabfall auf zwei ganz verschiedenen Wegen. Die bereits fertige Abstiegslinie führt wie ein Gürtel um den Berghang im Gastal und zeigt mit Ihren zahlreichen Brücken und Kunstbauten besonders eindringlich das formschöne Bild der deutschen Autobahnen.

 

Die Geschichte des Drackensteiner Hangs

Erbauung
Sowohl am Drackensteiner Hang wie auch am Aichelberg wurde in den Jahren 1936 und 1937 zunächst eine Richtungsfahrbahn gebaut. Die entgegengesetzte Richtungsfahrbahn am Aichelberg wurde 1938 fertiggestellt, am Drackensteiner Hang wurde an der getrennten Aufstiegstrasse von 1938 bis 1942 gebaut, bis die Arbeiten kriegsbedingt eingestellt werden mussten. Der an diesem Abschnitt befindliche Lämmerbuckeltunnel wurde von 1942 bis 1945 als Rüstungsfabrik genutzt. Nach dem Krieg wurde der Aufstieg von 1955 bis 1956 fertiggestellt.

Zerstörung bei Kriegsende
Am 20. April 1945 wurden die Franzosenschluchtbrücke und das Aichelbergviadukt auf Führerbefehl gesprengt. Diese Lücken wurden zunächst durch hölzerne Behelfsbrücken geschlossen, bis die Schäden 1951 wieder repariert waren.

Ausbau am Aichelberg
Von 1985 bis 1990 wurde ein umfangreicher Umbau am Aichelberg durchgeführt. Dies war nötig geworden, nachdem die alte Trasse notorisch überlastet war und durch die engen Kurvenradien sowie starke Steigungen zu einem Unfallschwerpunkt zählte. Zudem war das Aichelbergviadukt in einem sehr schlechten Zustand und musste zuletzt durch Holzbalken gestützt werden. Bei diesem Umbau musste eine tiefe Schneise zwischen Turmberg und Speller, eine Grünbrücke, ein Damm und zwei neue Brücken gebaut werden, um diesen Abschnitt zu entschärfen. Die Strecke wurde dabei sechsspurig ausgebaut.

 

Historische Bildimpressionen des Drackensteiner Hangs