Letzte Übung im Schulhaus

Starker Rauch drang am Donnerstag, den 21. Juni um 19.30 Uhr aus dem Schulhaus in Unterdrackenstein. Doch es war kein Brand, sondern das Ergebnis zweier Nebelmaschinen die zum Zwecke einer gemeinsamen Übung der Feuerwehren aus Wiesensteig, Hohenstadt und Drackenstein,  das Schulhaus zum letzten Mal vor dem Abriss in einen realen Übungsort verwandelten.

Die Übung war speziell für die Atemschutzträger der Feuerwehren ausgelegt, galt es doch für die Feuerwehrleute aus Hohenstadt und Drackenstein, in den dicht vernebelten Kellerräumen eine 1,80 große und 80kg schwere  Übungspuppe  zu finden und zu retten, was bei einer Sichtweite von nahezu Null nicht einfach ist, noch dazu wenn man die Örtlichkeiten nicht kennt. 

Für die Kameraden aus Wiesensteig bestand die Übung darin, das restliche Gebäude, nach einer Übungspuppe abzusuchen und auch diese ins Freie zu bringen. Ausgestattet mit Atemschutz und einer Wärmebildkamera machten sich die Kameraden an die Arbeit und fanden die 70kg schwere Übungspuppe im Dachgeschossbereich.

Alle Atemschutzgeräteträger mussten bei dieser Übung Schwerstarbeit leisten, um die Puppen mit Rettungstragen aus dem Keller beziehungsweise durch das enge Treppenhaus nach außen zu bringen. Die sommerlichen Temperaturen sorgten außerdem dafür, dass die Kameraden ihre Fitness unter Beweis stellen mussten.

Die Atemschutzträger haben mit  ihrer persönlichen Schutzausrüstung  und dem Atemschutzgerät ca. 25kg Zusatzgewicht am Körper.

So ein Atemschutzeinsatz ist mit einer Gymnastikstunde im Ski Anzug  mit Rucksack in der Sauna vergleichbar.

Rettungsorganisationen arbeiten gut zusammen

Am Dienstag den  28.Juni fand eine Großraumübung der Feuerwehren aus Drackenstein und Hohenstadt sowie den DRK- Schnelleinsatzgruppen  ( SEG )  aus Hattenhofen, Göppingen und Geislingen, im Steinbruch Staudenmaier in Oberdrackenstein statt.

Eine schiefgelaufene Sprengung mit vielen zum Teil schwerstverletzten Personen wurde als Szenario  angenommen.

Um 19.45 Uhr wurde die Feuerwehr Drackenstein, sowie die Feuerwehr Hohenstadt, von der Leitstelle alarmiert. Der Einsatzbefehl lautete: “ Mehrere verletzte Personen  nach Sprengung im Steinbruch“.

Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Drackenstein und Hohenstadt  war es für die Einsatzkräfte wie ein realer Einsatz.

Überall jammerten oder schrien sehr gut geschminkte Verletzte und auch das Kunstblut sprudelte aus manch dargestellter Wunde.

Nach einer kurzen Lageerkundung begannen die Feuerwehrleute die Verletzten zu retten und brachten sie an einen zentralen Sammelplatz, wo weitere Feuerwehrleute und die ersten eintreffenden Sanitäter mit der Erstversorgung anfingen.

In kurzen Abständen trafen nun die Rettungswagen des DRK  am Steinbruch ein. Es wurde die Zufahrtstraße gesperrt, um dort die Behandlungszelte aufzubauen.

Jeder Verletzte der am zentralen Sammelplatz der Feuerwehr  ankam wurde registriert und zur weiteren Versorgung in die Zelte gebracht, von dort aus wurde  er dann an die umliegenden Kliniken verteilt .

Die Kameradinnen und Kameraden vom DRK Suchdienst hatten nach ihrem Eintreffen alle Hände voll zu tun. Denn sie sind im Ernstfall diejenigen, die den besorgten Angehörigen,  Auskunft geben können in welche Klinik der Vater, Bruder, Ehemann etc. eingeliefert wurde und was passiert ist.

Am Ende der Übung waren sich alle einig, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen sehr gut und reibungslos geklappt hat. An der Übung waren ca. 100 Helfer beteiligt.

Bei einem erfrischenden Getränk und bei einem sehr guten Vesper, das die Kameradinnen und Kameraden der  Versorgungsgruppe des DRK Hattenhofen  beim Feuerwehrmagazin in Drackenstein vorbereitet hatten, wurden noch lange Erfahrungen und Eindrücke unter den Helfern ausgetauscht.

Einen recht herzlichen DANK an alle Helfer die zum Gelingen der Übung beigetragen haben.

Einweihung des neuen Mannschafttransportwagens

Der 13. September 2015 war für die Feuerwehr Drackenstein ein besonders Datum, stand doch an diesem Sonntag die Einweihung und die Indienstnahme ihres neuen Mannschafttransportwagens (MTW) an.

Die Feuerwehren aus Hohenstadt , Geislingen, Wiesensteig, Gruibingen, Bad Ditzenbach, Mühlhausen, Deggingen, Bad Überkingen und Ebersbach gaben sich ein Stelldichein, um diesem Ereignis einen passenden Rahmen zu geben.

Zu diesem Zweck wurde die Ortsdurchfahrt gesperrt und zum Ausstellungsgelände der neuesten Feuerwehrfahrzeuge aus der Raumschaft umgewandelt. Die Highlights waren dabei die neue Drehleiter aus Geislingen sowie das neue Tanklöschfahrzeug aus Gruibingen.

Mit einer kleinen Andacht, die im herbstlich geschmückten Dorfhaus durch Herrn Pfarrer Ehrlich gefeiert wurde, begann der offizielle Teil des Festes.Danach begab man sich ins Freie, wo das neue Fahrzeug im Beisein vieler Zuschauer geweiht wurde. Im Anschluss übergab Bürgermeister Apelt das Fahrzeug an die Drackensteiner Feuerwehr.

Das schöne Herbstwetter lud die zahlreichen Besucher ein, um im Freien  das reichhaltige Angebot an Speisen und Getränken zu nutzen, das die Feuerwehr Drackenstein bereithielt. Schon bald waren die Plätze vor dem Dorfhaus bis auf den letzten Platz besetzt. Für die kleinen Gäste war eine Spielstraße aufgebaut, an der sich jeder als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau versuchen konnte. Hierbei galt es, einen Ball mit Hilfe des Wasserstrahls aus einem Strahlrohr durch verschiedene Hindernisse zu manövrieren. Beim Kinderschminken durch Kindergartenleiterin Diana Rasbach verwandelte sich manches Kindergesicht in eine Katze oder einen Schmetterling oder wurde mit einem schönen Blumenreigen verziert.

Als am Nachmittag dann auf einmal die Sirene aufheulte und das Martinshorn ertönte, war das der Beginn der Schauübung der Hohenstadter Jugendfeuerwehr. Unter den Augen vieler Zuschauer absolvierten die Jugendlichen einen perfekten Löschaufbau und zeigten eine ebenso gelungene Rettung eines riesigen Teddybären. Nachdem der Brand gelöscht und der Bär in Sicherheit war, konnte man sich einem Kaffee und den vielen selbstgemachten Kuchen zuwenden.

Die Feuerwehr Drackenstein möchte sich bei alle Besuchern für Ihr Kommen bedanken. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pfarrer Ehrlich sowie an Bürgermeister Apelt und die Frauen Beate Daubenschüz, Rosmarie Baumann und Gabi Mangold, die das Mittagessen ausgegeben haben, sowie an die Jugendfeuerwehr Hohenstadt und alle befreundeten Feuerwehren.

Auch möchten wir uns bei allen für die Kuchenspenden recht herzlich bedanken. In diesen Dank schließen wir natürlich die Frauen unserer Feuerwehrmänner und auch  Hans Rehm ein, die uns beim Fest tatkräftig unterstützt haben.

Nun hoffen wir,  dass das neue Fahrzeug nicht so oft zum Einsatz kommt. Sollte dies doch der Fall sein, werden seine Insassen hoffentlich immer gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Hüttenbrand in Drackenstein

Am Samstag vor Weihnachten schreckte abends um 19.00 Uhr Sirenengeheul die Drackensteiner auf. Die Hütte Stoi brannte in voller Ausdehnung. Die kurz nach der Alarmierung eintreffende Feuerwehr Drackenstein konnte nur ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Schon auf der Fahrt wurden vom Einsatzleiter die Feuerwehren aus Hohenstadt sowie aus Bad Ditzenbach alarmiert. Das eintreffende Löschfahrzeug von Drackenstein

leitete  sofort eine Brandbekämpfung ein und sicherte mit 2 weiteren Rohren ein ausbreiten des Brandes, denn die Bäume in unmittelbarer Nähe hatten zum Teil schon Feuer gefangen.   Die Feuerwehr Hohenstadt bekam die Aufgabe mit Teilen der Feuerwehr Drackenstein eine Schlauchleitung vom ungefähr 600 Meter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle zuverlegen.

Dies war aufgrund der Wetterverhältnisse und der hohen Schneedecke keine leichte Aufgabe die eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Da der Wassertank des Löschfahrzeuges von Drackenstein nur 1000 Liter Wasser fasst  kam es zu einem Löschwasserengpass.

Die eintreffenden Löschfahrzeuge aus Bad Ditzenbach speisten mit ihrem Löschwasser das Drackensteiner Fahrzeug und brachten im Pendelverkehr Wasser zur Einsatzstelle bis die Schlauchleitung verlegt war. Trotz des großen Aufwandes wurde die Hütte Stoi ein Raub der Flammen. Wie groß die Hitze bei diesem Brand war sieht man am besten an der Tatsache dass die Feuerwehr Drackenstein am Sonntagmorgen noch einmal zur Einsatzstelle musste um wieder aufflackerte Glutnester zu löschen.

Hauptversammlung der Feuerwehr Drackenstein

Am Freitag dem 3. Februar fand im Gemeindehaus  die Diesjährige Hauptversammlung der Feuerwehr Drackenstein statt.
Der Kommandant eröffnete um 19.45 Uhr die Versammlung und begrüßte Bürgermeister Apelt sowie die Gemeinderäte und die anwesenden Feuerwehrangehörigen.
Nach der Begrüßung verlas der Schriftführer das Protokoll der letzten Hauptversammlung.
Im Bericht des Kommandanten ließ dieser die letztjährigen Einsätze sowie die Aktivitäten
Der Feuerwehr im Jahr 2011 Revue passieren. Auch ging er auf die Anschaffungen des zurückliegenden Jahres ein.
Der anschließende Bericht des Kassiers fiel bei allen Anwesenden angenehm aus, so dass Bürgermeister Apelt darauf die Entlastung der gesamten Feuerwehrführung beantragte.
Die Entlastung viel einstimmig aus.
Kommandant Lang gab bekannt dass die Alarmierung der Wehr in Zukunft auch neben den Funkalarmempfänger übers Handy sowie übers Festnetztelefon erfolgt. Denn die Feuerwehren Drackenstein und Hohenstadt haben miteinander eine Alarmbox angeschafft, die beide Feuerwehren im Alarmfall benachrichtigt. Diese wird im Feuerwehrhaus in Drackenstein montiert und ist für beide Feuerwehren ausreichend. Diese Technik ist bis jetzt einmalig im Landkreis Göppingen und in der Umgebung. Die Führungen beider Feuerwehren sind der Meinung dass dies die Zukunft ist.
Die Feuerwehr Drackenstein hat von einem Landwirt der Gemeinde ein 5000 l Schleuderfass geschenkt bekommen, es wird zurzeit von der Feuerwehr so umgebaut das es für zukünftige Einsätze die zum Teil schlechte Löschwasserversorgung verbessert.
Zum Thema Dienstbesuche kritisierte der Kommandant das Verhalten einiger Kameraden und fand dabei auch deutliche Worte.
Unter dem Punkt verschiedenes wurde Gefragt ob die Feuerwehr die 3-mal im Jahr stattfindende Altpapiersammlung übernehmen würde, nach einer Kurzen Diskussion ließ der Kommandant abstimmen. Es wurde einstimmig angenommen und so wird die Feuerwehr die Altpapiersammlungen weiterführen.
Bürgermeister Apelt bedankte sich auch im Namen der Gemeinde für die geleistete Arbeit der Feuerwehr.
2 Feuerwehrkameraden erhielten aus der Hand des Bürgermeisters einen Gutschein für 25 Jahre Aktiven Dienstes bei der Feuerwehr. Die offizielle Ehrung der Kameraden  Martin Daubenschüz und Peter Göser findet in der Gemeinderatsitzung im März statt.
Um 21.15 Uhr schloss Kommandant Lang die Hauptversammlung es wurden noch die Einsatzgelder ausbezahlt und das gemeinsame Vesper eingenommen.
Einen besonderen Dank geht an Erich Zelzer der sich um die Verpflegung gekümmert hat.

Erste Hilfe bei Kindernotfällen

Im Gemeindesaal fand an 3 Abenden der Kurs „ Erste Hilfe bei Kindernotfällen“ der Feuerwehr in Verbindung mit dem ASB Merklingen statt. Bei diesem Lehrgang wurde den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Grundlagen der Rettung von Kindern bei Notfällen an vielen Beispielen theoretisch und praktisch nahe gebracht.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung war die Beatmung und die Wiederbelebung von Säuglingen und Kleinkindern, an verschiedenen speziellen Übungspuppen konnten die Teilnehmer-innen selbst unter fachkundiger Anleitung üben.

Neben weiteren praktischen Übungen wie die stabile Seitenlage oder das anlegen von Verbänden wurde im lockeren Gespräch viele Themen angesprochen die im Zusammenhang mit Kinder auftreten  können und wie man im Ernstfall dann am besten vorgehen sollte.

Durch diesen Lehrgang wurde die Sicherheit der Kinder  von Drackenstein erheblich erhöht,

den es sind nun einige Leute  in der Lage schnell erste Hilfe bei Kindern zu leisten hoffen wir alle das sie dieses Wissen nie anwenden müssen.

Im Frühjahr 2011 veranstaltet die Feuerwehr in Verbindung mit dem ASB Merklingen einen Kurs für Erwachsene deren erster „Erste Hilfe Kurs“ schon lange Zeit zurück liegt.